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Aktionen 2007

Jugendfreizeit Den Osse

 

Erlebnisbericht Jugendfreizeit Den Osse 2007 ...

 

 

30.07. - 03.08.2007 - Jugendfreizeit Den Osse 2007


„Das“ Highlight unserer Arbeit in diesem Jahr war unsere Jugendfreizeit. Wir haben uns eine „Aktivfreizeit“ gewünscht und auch bekommen. Bereits im Vorfeld wurden die Betreuer aktiv mit der Planung der Logistik für unsere Reise: es mussten 18 Boote verpackt werden, Lebensmittel für 30 Personen eingekauft, Fahrzeuge organisiert, Liegeplätze für die Boote gemietet und letztendlich alles Gepäck verstaut werden. Dann endlich konnte es losgehen. Gegen 11.00 Uhr setzte sich unser Konvoi in Bewegung Richtung Grevelinger Meer. Die Fahrt ist ohne Zwischenfälle gut verlaufen. Als Erstes haben wir vor Ort die Boote in den Hafen gebracht und aufgebaut. Erst dann sind wir zu unserer Gruppenunterkunft gefahren. Die war wirklich toll. Alle Zimmer waren sehr gut eingerichtet, die Küche war riesig und super ausgestattet und die Sanitäreinrichtungen waren einwandfrei. Wir hatten sogar einen Trockenraum für Segel- und Tauchklamotten zur Verfügung. Den Rest des ersten Tages verbrachten wir damit, Haus und Umgebung zu erkunden und nochmals nach den Booten zu sehen. Die erste Nacht war sehr aufregend. Aber bald gingen wir auch schlafen, wir wollen ja unbedingt am nächsten Tag segeln.
Und das haben wir auch getan. An diesem Tag haben wir das Grevelinger Meer ohne besonderes Ziel erkundet. Die kleineren Opti-Segler sollten sich erst einmal an ein so großes Gewässer und Welle gewöhnen. Spannend war auch der Umgang mit den Berufsschiffen. Die waren manchmal doch schneller, als wir dachten. Aber unsere Betreuer waren mit dem Motorboot immer in unserer Nähe, so dass wir immer Hilfe hatten. Gegen Mittag haben wir im Hafen von Den Osse ein Picknick eingenommen. Gabi und Anja haben Rohkost und Brote vorbereitet, die wir zügig verputzt haben.
Wir hatten zwar vor, an diesem Abend noch nach Renesse zu fahren, aber wir waren alle ziemlich geschafft und sind lieber nur noch zum Strand gefahren. Bei Spielen und Musik haben wir den Abend in Haus und Garten ausklingen lassen. Wir hatten im Garten die Möglichkeit, Fußball oder Volleyball zu spielen. Am Mittwoch haben wir uns das Archipel als Ziel ausgesucht. Wir haben Getränke, Brote und Obst mitgenommen, in den Piraten und dem Motorboot verstaut und sind losgesegelt. Dieser Ausflug war herrlich. Am Archipel konnten wir nicht am Ufer anlegen, sondern mussten vorgelagert an einem Poller festmachen. Dann hat das Motorboot Shuttel gespielt und uns alle an Land gebracht. Hier hatten wir eine tolle Rast, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Inzwischen sind auch die Tauchlehrer eingetroffen, die mit unseren Tauchjugendlichen einen Nachttauchgang unternehmen wollen. Als dann die Segelboote wieder verstaut waren, haben wir nochmals die Gelegenheit genutzt, zum Strand zu fahren. Unterwegs auf dem Heimweg haben wir „unsere“ Taucher besucht und sind gerade zur rechten Zeit gekommen, als diese wieder an Land kamen. Warum nur waren wir abends immer so müde? Am Donnerstag dann sind die Taucher noch einmal zum Tauchen losgezogen, während die Segeljugend das neue Ziel anstrebte: das Besucherzentrum auf der gegenüberliegenden Seite vom Grevelinger Meer. Lange sind wir hingekreuzt. Besonders die kleinen Optimisten haben zwei Stunden gebraucht, um das Ziel zu erreichen. Unsere Kleinste mussten wir zwischenzeitlich durch eine unserer Betreuerinnen (Anja) im Opti ablösen. Sie durfte sich dann im Motorboot erholen. Auch am Besucherzentrum haben wir unsere Vorräte ausgepackt und Mittagstisch gehalten und uns ausgeruht. Der Rückweg war dann etwas zügiger: wir konnten auf Vorwindkurs direkt in den Hafen einlaufen. Am Abend haben wir dann aber schon begonnen, die Boote einzupacken und zu verladen. Leider mussten wir ja am Freitag früh wieder nach Hause fahren. An diesem Abend gab es noch eine kleine Abschiedsparty. Aber wir freuten uns doch auf zu Hause. Am See haben uns unsere Eltern mit Kuchen und Gegrilltem empfangen und noch geholfen, die Boote abzuladen. Insgesamt war das eine wirklich tolle Jugendfreizeit. Was erwartet uns wohl im nächsten Jahr?
 

Bildergalerie:

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