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RC-Segeln – Hightech in Kleinformat

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Ein Bericht über das RC-Segeln des DSV
Quelle: https://www.dsv.org/

Die Yachten sind nicht mehr als zwei Meter lang, und ihr Skipper steht an Land. Was macht die Faszination dieser speziellen Segeldisziplin aus?

 

RC-Segeln: Die Yachten sausen über das Wasser, ihr Skipper steht meherere 100 Meter weiter an Land. Foto: Hanneke Gillissen

Es wird eng an der Tonne. Vier Yachten liegen gleichauf. Der Wind ist böig, die Welle kurz und kabbelig. Jetzt ist Taktik gefragt. Die rote „Kamsin“ setzt sich durch und ist als erste auf dem anderen Bug. Jürgen Peters ballt die Faust und freut sich.

Skipper Peters steht an Land. Seine rund 1,70 Meter lange Yacht saust inzwischen 300 Meter entfernt über das Wasser Richtung Ziellinie. Jürgen Peters aus Wuppertal ist RC-Segler. Mit Leib und Seele.

RC steht für „Radio Controlled“ und ist die internationale Bezeichnung für funkgesteuerte Yachten. In vielerlei Hinsicht sind sie den „Großen“ ähnlich. So sind Rümpfe und drehbare Masten der zwischen 0,65 und 1,80 Meter langen Modellboote meist auch aus leichten, aber harten Werkstoffen wie zum Beispiel Carbon gefertigt und stehen den America’s Cuppern in nichts nach. Ingenieure, Techniker und RC-Segler entwickeln in Kooperation ständig neue Designs, Firmen im In- und Ausland stellen in Lizenz professionell und mit technisch anspruchsvollsten Verfahren Rümpfe und Segel her. Es gibt verschiedene Klassen, Vermessungsregeln und -methoden, Ranglisten, Deutsche und Internationale Meisterschaften, auf dem Wasser gilt von wenigen Ausnahmen abgesehen das Reglement von World Sailing.

Trotz aller Ähnlichkeiten: Die RC-Yachten „sind keine reinen Verkleinerungen der Großsegler“, sagt Henning Faas, Vorsitzender der „Vereinigung der Modellyachtsegler“ VdMYS (www.vdmys.de), „sie sind vielmehr reine Sportgeräte“. Ganz eigene Konstruktionen für ferngesteuertes Regattasegeln also.

Der kleine große Unterschied

Ferngesteuert waren die Boote allerdings noch nicht immer. Bis zu den 1960er Jahren benötigte man zwei Mann zum Modellsegeln, wie es damals noch hieß: Der Skipper setzte das Boot ins Wasser, am anderen Ufer brachte der Maat die Yacht per Hand auf den neuen Bug. Das änderte sich mit der Ära der Funkfernsteuerungen schlagartig.

Heute dirigiert der Skipper über zwei Kreuzknüppel funkgesteuert das Ruder im Heck und die Segelwinde seiner Yacht, öffnet und schließt so die Segel, wie Wind, Welle, Kurs und Taktik es erfordern. Einige wenige Profis verstellen inzwischen mit einem dritten Knüppel sogar das Segelprofil. Gab es anfangs vier verschiedene Frequenzen, „so lenken bei Regatten heute bis zu 20 RC-Segler ihre Yachten im Feld“, erklärt Gerhard Schmitt, einer der erfahrensten RC-Segler Deutschlands. Im Training sind dann auch schon mal 50 Skipper zeitgleich auf der Frequenz 2,4 Gigahertz „auf Sendung“. Da wird es eng  auf dem Wasser und am Uferstreifen. Denn die Skipper müssen mit der Fernbedienung hinter ihren Yachten her.

RC-Segelklassen

In Deutschland werden inzwischen in sechs Klassen Ranglisten und Deutsche Meister ausgesegelt:

  • IOM – International One Metre (Rumpflänge 1 Meter)
  • Marblehead M (ca. 1,29 m)
  • Ten Rater 10R (ca. 1,80 Meter)
  • Mini 40 Mehrrumpfboote (ca. 1,20 m)
  • RC Laser Einheitsklasse (ca. 1,10 m)
  • 65 Klasse (0,65 m).

Mehr Infos zu den Klassen finden Sie auf www.radiosailing.org.

WM 2018 in Deutschland: 2 Klassen, 16 Nationen, 120 Teilnehmer

Wer einmal die nationalen und internationalen Stars der Szene beobachten möchte, hat vom 22. Mai 2018 an in Deutschland die Chance dazu: 120 Teilnehmer aus 16 Nationen haben für die Weltmeisterschaften auf dem Riedsee beim SV Biblis gemeldet. 30 Jahre nach der letzten WM in Berlin ist der Deutsche Segler-Verband erneut von World Sailing und der International Radio Sailing Association als Ausrichter beauftragt worden.

Gesegelt wird in den Klassen Ten Rater (Boote sind in der Länge nicht begrenzt, die Klassenregeln definieren die maximale Segelfläche in Abhängigkeit von der Wasserlinie, insgesamt sehr offene Regeln, extrem schnelle Boote) und Marblehead (leichte, schnelle Boote, offene Regeln, dadurch weites Spektrum an meist professionellem Design).

Mehr Infos zur WM unter worlds2018.marbleheadclass.org und worlds2018.tenrater.org.

Technik, Taktik und Tempo – Faszination RC-Segeln

120 Teilnehmer aus 16 Nationen haben für die Ten Rater und Marblehead-Weltmeisterschaften auf dem Riedsee beim SV Biblis gemeldet. Foto: Andrea Horn

Für Gerhard Schmitt hat alles mit einem Spielzeug angefangen, „doch dann wurde schnell Ernst daraus“, erinnert sich der 78-Jährige an den Beginn seiner großen Leidenschaft vor mehr als vierzig Jahren. Er hatte sich einen Modell-Seenotrettungskreuzer gebaut, doch das „war irgendwie fad“. Es folgte der Baukasten „Segelboot“ und dann schnell das RC-Segeln. „Ich wollte immer das schnellste Boot haben“, erzählt er. Also hat Gerhard Schmitt sich akribisch eingearbeitet in die Themen Aerodynamik und Hydrodynamik, Rumpfschalen und Masten gekauft und immer weiter getunt.

„Ich habe viel ausprobiert, gebastelt und dann sofort auf dem Wasser und oft unter Wettkampfbedingungen getestet.“ Die technischen Finessen haben es ihm angetan, die taktischen musste der Esslinger erst erlernen: Gerhard Schmitt kommt ursprünglich nicht aus dem Segelsport. „Irgendwann habe ich dann auch mal meinen A-Schein gemacht, hatte aber Probleme mit dem Gleichgewicht auf dem wackeligen 470er“. Und der Segellehrer sei wahnsinnig mit ihm geworden, weil er ständig an den Segeln gezupft hätte.

Segelerfahrung auf einem „Großen“ ist also nicht unbedingt Voraussetzung, um in der RC-Segel-Szene bestehen zu können. Siehe Enthusiast Schmitt – er ist seit Jahren einer der erfahrensten und erfolgreichsten Skipper, national und international.

RC-Segeln: Infos für Umsteiger

Dennoch kommt der weitaus größere Teil der rund 500 RC-Segler in Deutschland aus dem Großsegel-Sport. „Einige holen ihre RC-Yachten hervor, wenn die großen Schiffe ins Winterlager kommen“, erklärt Nigel Winkley, Obmann des Ausschusses RC-Segeln im DSV. Und bleiben so am Ball, was Technik, Taktik und Trimm anbelangt. Andere Regattasegler steigen um, wenn es körperlich schwierig wird, zum Beispiel auf dem Katamaran herumzuturnen.

Der Reiz des Wettkampfs, die Herausforderung bei Taktik und Trimm – all das hat auch den Norddeutschen Winkley ans Ufer gelockt. Trotz einer klassischen Segelbiografie. „Die üblichen Bootsklassen haben mich nicht wirklich gereizt“, sagt er. Die Regatta als Wettfahrt schon. Und die gibt es bei den RC-Seglern reichlich. Denn anders als beim Klassiker dauern die Läufe (Up- und Downwind mit einer Schenkellänge von maximal 300 Metern) bei den Funkgesteuerten nur 10 bis 15 Minuten, es gibt bis zu drei Durchgänge pro Stunde. Folge: „Wenn Du mal etwas versemmelt hast, kannst du dein Missgeschick im nächsten Lauf korrigieren und bist trotzdem noch dabei“, erklärt Winkley eine reizvolle Besonderheit der RC-Regatten.

Hohe Schnelligkeit, extreme Taktung – das gilt für alles, was bei den RC-Seglern auf dem Wasser geschieht. Auch Proteste werden entsprechend zügig entschieden. Langeweile kommt da nicht auf. Und überfordert zumindest anfangs manchen Umsteiger, sowohl die Skipper an Land als auch die Schiedsrichter auf dem Wasser.

Talent, Ehrgeiz und Konzentration

Jürgen Peters aus Wuppertal ist vor rund 13 Jahren umgestiegen. Seine Segelkarriere: Optimist, Korsar, Finn Dinghy, Strandsegeln und dann der erste selbstgebaute, ferngesteuerte Strandsegler. „Den habe ich getauscht gegen eine Modellyacht und dann war’s um mich geschehen“, sagt der Bezirksschornsteinfeger, der gerade in den Ruhestand gegangen ist und jetzt endlich so richtig Zeit für das RC-Segeln hat.

Was ihn so fasziniert? Die kleine Gemeinde der Regattasegler, die fest zusammenhält, „auch wenn wir eigentlich Konkurrenten sind“. Die Möglichkeit, alle segeltaktischen Finessen auszutesten, die Herausforderung, die Yacht passend zu den Bedingungen zu trimmen, da kommt es auf jeden Millimeter an, im richtigen Moment das Rigg zu tauschen („für meine Marblehead habe ich sechs verschiedene Riggs“), den Wind zu erahnen…

Jürgen Peters ist ehrgeizig, er liebt es, Regatten zu segeln, mehr als 30 sind es im Jahr. Er ist einer der aktivsten RC-Segler in der deutschen Szene, 2015 wurde er Meister gleich in fünf Klassen. Seine Spezialität sind leichte Winde. „Ja, ich habe Talent. Ja, ich habe auch Glück. Und ja, ich kann mich gut konzentrieren“, beschreibt er seine Fähigkeiten. Sein Handy klingelt regelmäßig, erinnert ihn daran, immer wieder zu trinken und Traubenzucker zu lutschen. Denn für ihn ist RC-Segeln auch ein Kopfsport. „Du kannst dir für noch so viel Geld das Design der Weltmeisteryacht kaufen… das allein wird nicht reichen für den Erfolg.“

RC-Segeln im DSV

Die Abteilung Modellsegeln im DSV existiert seit 1934, bis Mitte der neunziger Jahre waren viele Modellsegler allerdings noch bei den Modellbauern organisiert. „Doch immer mehr RC-Segler wollten Regatten segeln und nicht mehr allein sonntags auf dem See rumschippern“, sagt Henning Faas, Vorsitzender der „Vereinigung der Modellyachtsegler“ VdMYS (www.vdmys.de). Der Wettkampfgeist trat in den Vordergrund, die Mini-Yachten entwickelten sich immer stärker zum reinen Sportgerät. Und so wechselten viele RC-Segler in den überregionalen DSV-Verein VdMYS.

Heute kümmert sich der Ausschuss RC-Segeln (Spezielle Segeldisziplinen) im DSV um die Belange der rund 500 deutschen RC-Segler, organisiert u.a. Regatten, erstellt Ranglisten und Messbriefe. Seit 2013 gibt es auch eine Deutsche Klassenvereinigung RC-Segeln (DKVRS, www.dkvrcs.org). Zahlreiche Segelvereine in Deutschland haben inzwischen eine eigene RC-Segel-Abteilung, zu den mitgliederstärksten gehören der MJC München, der WSG Geldern und der SV Biblis (Ausrichter der WM 2018). Andere Clubs haben zumindest eine aktive Gruppe von Gleichgesinnten. Nachfragen lohnt sich also.

RC-Segeln: Nachwuchs und Einsteiger

Nachfragen im eigenen Verein gilt auch für junge Großsegler, die im Winter gerne ein wenig basteln möchten. So haben zum Beispiel Anfang 2018 RC-Erfahrene mit den Jugendlichen des Butjadinger SC gemeinsam einige Yachten der 65er-Klasse – der neuen Einsteigeryacht – zusammengebaut und ausprobiert.

Sie sind insgesamt neugierig geworden? Haben vielleicht schon eine Modellyacht, möchten aber andere Segler treffen? Auf der gemeinsamen Internetseite des DSV-Ausschusses RC-Segeln und der Klassenvereinigung DKVRCS (www.radiosailing.org) finden Sie Reviere in Ihrer Nähe. Sie könnten sich auch vorstellen, mal bei einer Regatta zu starten? Dann sollten Sie sich unbedingt diese Einsteigertipps anschauen. Da geht es nicht nur um Klassen und Regattaformalitäten, sondern auch um die Thematik rund um die Frage selber bauen oder (gebraucht) kaufen.

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RC-Segeln – Hightech in Kleinformat2020-10-21T20:37:31+02:00

WSG-Jugend: Ausbildung zum Jüngstensegelschein in der Saison 2018

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Bist du zwischen 7 bis 13 Jahren alt, kannst sicher schwimmen und möchtest das Segeln erlernen?

Bericht in der Rheinischen-Post: RP-Online

Seid vielen Jahren bietet die Wassersportgemeinschaft Gelderland 1970 e.V. die Ausbildung zum Jüngstensegelschein am Heidesee in Geldern an.
Unser Ausbildungsjahr 2018 beginnt am 16. Februar und es sind noch wenige Plätze frei.

Wer Interesse hat sein Kind für diese Ausbildung bei uns anzumelden, bitte meldet euch bei:

Sandra Peine unter ausbildung-jugend@wsg-gelderland.de oder 02835 – 79 03 34

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WSG-Jugend: Ausbildung zum Jüngstensegelschein in der Saison 20182020-10-21T20:46:29+02:00

WSG Frühjahrs-SUP im Januar am Heidesee am 21.01.2018

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„… und das nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter wenn es schneit.“

Nun, geschneit hat es gerade nicht; Winter war es aber auf jeden Fall, als wir uns am Sonntag, den 21. Januar des zu diesem Zeitpunkt erst leicht „gebrauchten“ neuen Jahres 2018 zu Viert mit unseren Boards und Stechpaddeln am Seegelände trafen, um einige Runden auf dem Wasser zu drehen. Unter anderem davon getrieben, dass neues SUP-Equipment unter dem gerade abgeschmückten Weihnachtsbaum lag aber auch davon, die Herausforderung der vorherrschenden Bedingungen zu meistern, starteten wir mit dem sonst eher ungeliebten, bei Niedrigtemperaturen jedoch willkommenen „Aufwärmprogramm“ an der SUP-Pumpe. Nachdem wir unseren Boards den nötigen Auftrieb und die erforderliche Stabilität verschafft hatten, ging es ohne große Verzögerung aufs Wasser. Bei der Wahl der zu den Temperaturen passenden Funktionsbekleidung trafen Welten aufeinander die vom Taucherneopren mit Füßlingen und Schuhen bis zu Shorts, nackten Füßen und Hoodie reichten – jeder so, wie er mochte.

Von Eistauchern und Ganzjahresschwimmern abgesehen, verbindet man Winter- und Wassersport nicht unbedingt miteinander, zumindest insofern, als dass das Wasser sich nicht in seinem festen Aggregatzustand (Schnee / Eis) befindet. Aber genau in diesem Gegensatz lag für uns die Faszination bzw. der Reiz begründet aufs Wasser zu gehen und unsere Komfortzonen zu verlassen.

Der See selbst und die umliegenden Uferzonen strahlten eine vollkommene Ruhe aus und die ohne weiteres zunächst vorhandene Anspannung, heute mit dem nassen Element nicht mehr als unbedingt nötig in Kontakt zu treten, wich, so dass wir uns schnell im Entspannungsmodus auf unseren Boards befanden. Als dann erfreulicherweise noch der Himmel aufklarte und die Wintersonne durchstieß, kamen sogar Urlaubsgefühle auf.

Warmgehalten von frequenten Paddelschlägen zogen wir in rd. 1,5 Stunden unsere Bahnen, verzichteten jedoch dabei ganz bewusst auf gewisse Freestyle-Elemente, die uns im vergangenen Sommer willkommene Abkühlungen im Wasser bescherten.

Als wir das „sichere Ufer“ wieder erreicht hatten, war jeder Teilnehmer froh darüber sich überwunden zu haben und vielleicht auch ein kleines Stück über sich hinausgewachsen zu sein.

Zumindest solange kein Eis einen Strich durch die Rechnung macht, kann Stand-Up-Paddling durchaus ein Ganzjahressport sein. Mahnend sei jedoch abschließend erwähnt, dass man den mit den winterlichen Luft- und Wassertemperaturen verbundenen zusätzlichen Risiken durch Erfahrung auf bzw. mit dem Board und entsprechende Funktionsbekleidung begegnen können sollte.

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WSG Frühjahrs-SUP im Januar am Heidesee am 21.01.20182020-10-21T20:45:54+02:00

WSG RC-Marblehead Ranglistenregatta

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Am 18. und 19. Juli fand die diesjährige Marblehead  Ranglisten Regatta der WSG Gelderland am Heidesee statt.

Wir konnten, trotz Sommerferien 21 Teilnehmer aus Frankreich, den Niederlanden und aus ganz Deutschland begrüßen. Es ist schon erstaunlich, das sich Teilnehmer aus Kiel oder Esslingen zu uns auf den Weg machen, um bei eine „gut geführte Regatta“ (O – Ton eines Teilnehmers) bei der WSG zu segeln.

Nach der Begrüßung am Samstag konnte dann pünktlich um 10°° die erste Wettfahrt gestartet werden. Der relativ gleichmäßige Wind aus West ermöglichte eine lange Startkreuz bis zur ersten Bahnmarke. Bis zum Abend konnten dann 10 Durchgänge je Gruppe gesegelt werden. Da am nächsten Tag nur leichte Winde vorhergesagt wurden haben wir versucht an diesem Tag noch weitere Läufe zu Segeln. Da aber die Konzentration der Segler merklich nachließ haben wir dann die Regatta um 16:30 für diesen ersten Tag beendet.

Im Gegensatz zu der Vorhersage gab es dann am Sonntagmorgen wider Erwarten doch Wind, dies Mal jedoch aus östlichen Richtungen. Nach der Verlegung des Kurses wurde dann um 10:15 der zweite Regattatag eröffnet. Zur Mittagspause drehte dann der Wind innerhalb von 30 Minuten wieder auf West. Da aber unsere Bahnmarken noch für diesen Kurs gelegt waren konnten dann noch bis zum Regattaende weitere Läufe gesegelt werden, so dass wir mit 17 Durchgängen ein aussagekräftiges Ergebnis hatten.

Platzierungen:
1. Jürgen Peters (Wuppertal)
2. Walter Geurts (Niederlande)
3. Gerhard Schmitt (Esslingen)
4. Huub Gillissen (Niederlande)
5. Volker Pils (Krefeld (WSG))

Bedanken möchte ich mich noch bei unserem Abteilungsleiter Siegfried Girse für seine tolle Vorarbeit, bei meinen Helfern Horst Bühl, Ingo Jong und Thomas Peine, besonders bei unseren Damen Inge Bohn, Sandra Peine, und Tina Pils die uns wie immer vorzüglich versorgt haben. Ohne diese Helfer ist eine Regatta nicht möglich.

von Heinz Bohn, 05.08.2015

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WSG RC-Marblehead Ranglistenregatta2020-10-21T20:44:56+02:00

Rückblick – Gelderland Cup 2015

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Am Wochenende, 04./05.07.2015, fand auf dem Heidesee in Geldern, der Gelderland Cup 2015 statt. Organisiert von der Wassersportgemeinschaft Gelderland 1970 e.V. wurde die Yngling Landesmeisterschaft NRW 2015 und eine Seggerling Ranglistenregatta ausgetragen.

Unter der Regattaleitung von Jens Kleinke aus Duisburg wurden die Gewinner in zwei Läufen am Samstag und in einem Lauf am Sonntag ermittelt. Bei tollem, aber sehr heißem Wetter, waren Teilnehmer wie auch Helfer gefordert.

Sieger in der Yngling-Klasse und damit Landesmeister NRW 2015 wurden Thorsten Schutt und Kai Morwinski vom SLS Duisburg. Sie konnten alle 3 Läufe als Sieger für sich entscheiden. Zweite wurden Heiner Gerth und Christian Dylla, ebenfalls vom SLS Duisburg. Der dritte Platz ging an Holger und Regina Urbaczka, ETUF Essen bzw. SLS Duisburg. Beste WSG-Gelderland-Segler waren Niklas Mandel, Eva Kroppen und Niklas Peine  auf Rang 4.

Die Ranglistenregatta in der Seggerling-Klasse entschied Lothar Nisch vom DKSC Duisburg mit drei gewonnen Läufen für sich. Zweiter wurde Marc Werner vom ASVIA Aachen und auf dem dritten Platz landete Jakob Braun vor seinem Vater Rainer Fehlemann, beide WSG-Gelderland.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sowohl Teilnehmern wie auch Helfern und Zuschauern viel Spaß gemacht hat.

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Rückblick – Gelderland Cup 20152020-10-21T20:53:03+02:00

Erlebnisbericht zum Gelderland maritim -Tag des offenen Sees

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Gelderland maritim -Tag des offenen Sees-
bei der Wassersportgemeinschaft Gelderland 1970 e.V. 
am 21.06.2015,

ein Erlebnisbericht von Frank Kallweit

Beginnen möchte ich mit den Tagen vor dem eigentlichen Tag des offenen Sees, denn zunächst galt es unseren See, das Gelände sowie die Zuwegung am Samstag, den 13.06.2015 von dem Ärgernis des wieder umfangreich wild abgeladenen Mülls zu befreien. Diese Aktion fand bei regnerischem Wetter statt und alle Beteiligten wurden mindestens einmal pitsch nass.

Pressemitteilungen in „Wir in Geldern“, in der „Rheinischen Post“ und in den „Niederrhein Nachrichten“ sowie die Verteilung von 2.500 Handzetteln sorgten für einen kraftvollen öffentlichen Auftritt unser Gemeinschaft.

In der darauffolgenden Woche wurde unsere Hütte nebst Inventar gewienert und ein umfangreicher Grünschnitt auf unserem Gelände vorgenommen, so dass wir uns „vorzeigbar präsentieren“ konnten.
Am Samstag erfolgten dann alle weiteren Vorbereitungen, wie Geländeabgrenzung, Aufbau der Pavillions, Einrichtung der Gäste-Bewirtung, Installation der Musik- und Moderatorenanlage, Bestückung unseres Flaggenmastes sowie diverse Kleinreparaturen. Parallel dazu wurden jeweils zuhause unzählige Kuchen gebacken, so dass unsere Cafeteria mit einer respektablen Auswahl aufwarten konnte.

Besonders bemerkenswert war für mich, dass vieles ohne einen besonderen Aufruf zum Arbeitseinsatz erfolgte und bei einer großen Anzahl von Mitgliedern als selbstverständlich galt. Im Rahmen individueller Ansprachen erfuhren wir im Kreativ-Team eine tolle Bereitschaft zur Mithilfe und Unterstützung. Alle hatten ein gemeinsames Ziel: Den Tag des offenen Sees zu einem Erfolg werden zu lassen. So stellt sich m.E. eine gut funktionierende Gemeinschaft dar.

Am frühen Sonntag-Morgen waren wieder unzählige helfende Hände auf dem Gelände. An allen Orten wurde aufgebaut. Es war rüselig aber auch irgendwie geordnet. Alle schienen zu wissen, worauf es ankommt. Die Tauch- und RC-Segelabteilung bestückten Ihre Pavillions mit ihren Ausstellungstücken und machten sich für Tauchgänge sowie die Kurzregatta startklar. Die Segler- und Jugendabteilung bereiteten die Boote zum Schnuppersegeln sowie die Regattastrecke für die Matchraces vor. Heribert Cappel versorgte uns mit den aktuellsten Wetterdaten. Die Materialien zur Erstellung von geknüpften Schlüsselanhängern und Armbändern lagen genauso bereit, wie unsere Gäste-Bewirtung für den „erhofften Ansturm“ bestens gewappnet war. Die Ortsgruppe Geldern der DLRG rückte mit einer stattlich Mannschaft zur Sicherung der Veranstaltung auf dem Wasser an, und an der Einfahrt zum Seegelände nahm der Leistungskurs Sport des Friedrich-Spee-Gymnasiums den Ordnungsdienst in die Hand, so dass wir der verkehrsrechtlichen Anordnung der Stadt Geldern auch nachkommen konnten. Es lief einfach alles rund‘.

So gegen 09:00 Uhr begrüßte Andreas Botson die anwesenden Mitglieder, präsentierte das neu gestaltete WSG-T-Shirt und rief zu einem Tag voller Spass, Gemeinsamkeit und Freude auf. Dieser Aufruf fand, wie es sich über den gesamten Tag hinweg darstellte, einen besonderen Nachhall.

Zunächst etwas schleppend aber mit zunehmender Dauer in immer größer werdender Zahl fanden sich die Gäste auf unserem Seegelände ein. Das umfangreiche, halbstündig getaktete Rahmenprogramm startete mit den ersten Attraktionen und die Taucher bargen ihre erste mit Goldtalern bestückte Schatzkiste aus den Tiefen unseres Gewässers. Spätestens beim ersten Auftritt des Shanty-Chors der Marinefreunde aus Bocholt war „der Laden voll“ und es kam echte maritime Stimmung auf, da die Shantys mitgesungen und in deren Takt geschunkelt wurde.

Durch den offiziellen Besuch des Gelderner Bürgermeisters und des stellvertretenen Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, wurde unsere Gemeinschaft auch im Rathaus und beim Stadtsportverband wahrgenommen. Beide Herren zeigten sich von den Möglichkeiten, die unsere WSG vor Ort bietet, erneut beeindruckt.

Es folgte das „Schaulaufen“ der Segler in Form der moderierten Jollenparade, die für mich persönlich (als Segler) das Highlight dieses Tages darstellte, da annähernd alle an unserem See vorhandenen Bootsklassen zur gleichen Zeit auf dem Wasser waren und sich unseren Gästen ein imposantes Bild geboten hat.

Ein heftiger Schauer trieb Gäste und Mitglieder in unsere altbewährte Hütte, die, um für ein solches Ereignis bestmöglich gewappnet zu sein, vollständig ausgeräumt wurde. Zu dieser Zeit hatten unser Grillstand sowie die Cafeteria Hochkonjunktur.
Da man augenscheinlich bestens versorgt war, wetterten alle vor Ort ab, um sich nachdem die Regenwolken weitergezogen waren, wieder dem Programm bzw. den diversen Attraktionen zum Mitmachen zu widmen. Zu diesem Zeitpunkt war etwas Improvisationsgeist von allen Anwesenden gefordert – aber auch dies stellte sich nicht als Problem dar.

Während die Boote mit Schnupperseglern fortwährend besetzt waren, die Taucher Schatzkiste für Schatzkiste aus dem See bargen und die RC-Segler interessierten Nachfragen und Wünschen nach einem Probesegeln nachkamen, lief das immer wieder von Wetterkapriolen gebeutelte Programm in dem jeweils möglichen Rahmen weiter ab.

Die Sonne, strahlend blauer Himmel mit ein paar „ungefährlichen“ Wolken und ein kräftiger Wind ließen zum „offiziellen Ende“ der Veranstaltung noch einmal Hochstimmung aufkommen, so dass gerade die Aktionen auf dem Wasser erneut stark von Gästen und Mitgliedern frequentiert wurden.

Diese Wetterbedingungen sorgten erfreulicherweise auch dafür, dass das in der Halle einzulagernde Material in trockenem Zustand dorthin verbracht werden konnte. Wiederum wie selbstverständlich, packten alle, bevor man sich auf dem Heimweg begab, beim Abbau mit an, so dass viele anwesende Hände der Arbeit ein zügiges Ende bereiteten.
Bei einem letzten Umsehen, bevor ich den See verließ, fiel mir noch Eines positiv auf:
Unser Gelände wurde trotz der großen anwesenden Personenzahl nicht -wie bei ähnlichen Veranstaltungen andererorts- vermüllt, da durch Umsicht der Anwesenden und aufgrund des Einsatzes von Mehrweggeschirr und „Würstchen bzw. Kotelette im Brötchen“ der Müllentstehung bewußt entgegengewirkt wurde.

An diesem Tag bin ich mit dem Gefühl einer gelebten Gemeinschaft von Tauchern, RC-Seglern und Seglern -also unserer Wassersportgemeinschaft- mit meiner Familie nach Hause gefahren.

Juni 2015
Frank Kallweit

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Erlebnisbericht zum Gelderland maritim -Tag des offenen Sees2020-10-21T20:54:45+02:00

Rückblick „Gelderland Maritim – Tag des offenen Sees“

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Am Sonntag, den 21.06.15, fand am Heidesee unser „Gelderland maritim“ – Tag des offenen Sees“ statt. Trotz der nicht perfekten Wetterbedingungen sind alle Beteiligten damit locker umgegangen und so können wir definitiv sagen, dass dieses Event auf ganzer Linie ein Erfolg war. Es war schön zu sehen, dass alle unsere Attraktionen sehr gut angenommen wurden und viele Mitglieder, die man schon sehr lange nicht mehr am See gesehen hat, aber auch sehr viele Gäste, unserer Einladung gefolgt sind.

Wir möchten uns bei allen Helfern für ihr Engagement und ihren Eifer bedanken, mit dem sie unser „Gelderland maritim zu dem gemacht haben, was es war – eine in allen Bereichen gelungene und tolle Veranstaltung. Wir ziehen unseren Hut vor euch!
Wir haben uns wirklich sehr gefreut, dass auch wenn es mal etwas zu improvisieren galt, alle an einem Strang gezogen und gemeinsam angepackt haben.

Wir hoffen, dass ihr an diesem Tag viel Spass hattet und dass ihr – genau wie wir – motiviert in die Zukunft blickt und wir es weiterhin gemeinsam schaffen, unseren Verein zusammenzuhalten, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und dass dabei der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.

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Rückblick „Gelderland Maritim – Tag des offenen Sees“2020-10-21T20:52:12+02:00

Aktion sauberer See, außerordentlicher Arbeitseinsatz und SBF-Prüfung 2015

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Am Samstag, 13.06.15 hat unser außerordentlicher Arbeitseinsatz für „Gelderland maritim“ – Tag des offenen Sees, stattgefunden. Mit ungefähr 20 Personen haben wir das Gelände in „Schuss“ gebracht und die Zuwege sowie den See von Müll befreit. Bei allen Helfern bedanken wir uns herzlichst für eure Zeit und Mühen!

Am Sonntag, 14.06.15 hat außerdem die Prüfung zum SBF-Binnen stattgefunden. Dank unseren theoretischen und praktischen Ausbildern, sowie Frank Kallweit als Organisator und gleichzeitig auch Ausbilder, haben 20 von 24 Anwärtern vollumfänglich die Prüfungen bestanden. Allen frischen Sportbootführerschein- Absolventen gratulieren wir rechtherzlich und wünschen euch viel Spass und Freude damit – und hoffen euch in Zukunft weiterhin an unserem See begrüßen zu dürfen. Wir danken Frank für seine Organisation und allen Ausbildern für Ihre Arbeit, die jedes Jahr auch über die Pflichtstunden hinaus unerlässlich und motiviert dafür sorgen, das die Ausbildung an unserem See ein voller Erfolg wird.

Vielen Dank.
Euer WSG-Vorstand

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Aktion sauberer See, außerordentlicher Arbeitseinsatz und SBF-Prüfung 20152020-10-21T20:56:21+02:00

Vereinsfahrt der Tauchabteilung nach Roermond

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Am langen Fronleichnam-Wochenende fand die Vereinsfahrt unserer Tauchabteilung nach Roermond statt. Insgesamt 22 TaucherInnen und NichttaucherInnen haben sich auf den Weg nach Roermond gemacht. Ob für 1,2,3 oder 4 Tage – gelohnt hat es sich auf jeden Fall.

Viele schöne Tauchgänge in Panheel und in Thorn standen auf dem Programm.

Besonders beeindruckend waren die entspanten Zander auf dem kleinen Wrack in Thorn!

Abgesehen von einigen Gewitterschauern am Freitagabend, denen wir trocken und gemütlich unter einem Scheunendach trotzen konnten, hatten wir fantastisches Wetter. Morgens wurde gemeinsam gefrühstückt und abends hatten wir in geselliger Runde viel Spaß am Grill und Lagerfeuer.

Und auch nächstes Jahr wollen wir wieder die Brückentage an Fronleichnam (26.05.-29.05.2016) für unsere Tour nach Roermond nutzen! Also, schon jetzt im Urlaubskalender eintragen!

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Vereinsfahrt der Tauchabteilung nach Roermond2020-10-21T20:58:16+02:00

Kurs: Herz-Lungen-Wiederbelebung

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Klasse, 20 Mitglieder und Mitgliederinnen haben am 22. April an unserem jährlichen HLW-Kurs teilgenommen! Vielen Dank, dass ihr euch auch beim Thema Erstehilfe fit haltet!

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Kurs: Herz-Lungen-Wiederbelebung2020-10-21T20:59:20+02:00
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